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Feuerwehr Niefern-Öschelbronn > Die Feuerwehr
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| Die Feuerwehr Niefern-Öschelronn stellt sich vor |
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Das 50 jährige Jubiläum vom 1. bis 3. Juli 1911
Während des l. Weltkrieges waren 57 Feuerwehrmänner zum Heere einberufen.
In jenen Kriegsjahren hatte der stellvertretende Kommandant Jakob Kärcher die Wehr zu führen und sich in dieser schweren Zeit besondere Verdienste um die Feuerwehr erworben.
Nach dem Kriege übernahm bis 1929 Schreinermeister Johann Künkele die Leitung. Auf ihn folgte Zimmermeister Karl Issel, der sich mit besonderer Tatkraft seiner Feuerwehr annahm. Eine besondere Bewährungsprobe hatte die Nieferner Feuerwehr bei der großen Brandkatastrophe in Öschelbronn am 10. September 1933 zu bestehen, der ein Großteil des Nachbarortes zum Opfer fiel.
1886, Bischwiese/Niefern
Das 75 jährige Jubiläum 1936
Zum 75 jährigen Jubiläum im Jahre 1936 schaffte die Gemeinde der Feuerwehr eine neue Motorspritze an, die sich als sehr zweckmäßig erwies. Während des zweiten Weltkriegs hatte die Feuerwehr besonders schwere Aufgaben zu erfüllen. Alle waren gegenseitig zur nachbarlichen Löschhilfe verpflichtet, hatten sich also bei auswärtigen Brandkatastrophen nach feindlichen Fliegerangriffen auf Anforderung der Luftschutzzentrale Pforzheim zur Verfügung zu stellen. Je länger der Krieg dauerte, desto mehr häuften sich die nächtlichen Fliegerangriffe, was wiederum zur Folge hatte, dass die hiesige Wehr immer häufiger nach auswärts befohlen wurde.
Da die meisten Feuerwehrmänner zur Wehrmacht einberufen waren, hatte die kleine Wehr um so mehr zu leisten. Während sie anfänglich noch mit 21 Mann ausrücken konnte, waren gegen Ende des Krieges nur noch 10 Mann verfügbar. Der Personalnot gehorchend, wurde zur Unterstützung eine Frauengruppe aufgestellt. All das, was man bei diesen verschiedenen Einsätzen auch erlebte, wurde jedoch weit übertroffen durch das grausige Geschehen am 23. Februar 1945, als Pforzheim in Trümmer sank und 17.800 Menschen den Tod fanden.
Gegen Ende des Krieges rückte die Front immer näher und erreichte schließlich Niefern. Damit drohte dem Ort große Gefahr. In den 10 Tagen, wo die französischen Truppen vom Enzberg aus Niefern einsehen und beschießen konnten, geriet eine große Anzahl von Gebäuden in Brand. Jedes Mal musste die Feuerwehr unter Lebensgefahr diese Brände bekämpfen. |
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